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Unsere Erfolge
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Barbara Rattinger

Zerspanungstechnikerin mit LAP

Barbara Rattinger ist gelernte Einzelhandelskauffrau, die sich neu orientieren wollte. Im Rahmen einer Teilnahme bei der zam Steiermark GmbH Regionalstelle Murau - Murtal konnte ihr großes Talent für den technisch-handwerklichen Bereich festgestellt werden.

  • Die Erfolgsstory

      Frau Rattinger ist 51 Jahre alt und hat drei Kinder im Alter von 24, 22 und 16 Jahren. Sie hat eine Lehre als Einzelhandelskauffrau mit LAP abgeschlossen und fast 25 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Im Alter von 50 Jahren wollte sie beruflich neu durchstarten und ist bei der zam Steiermark GmbH Regionalstelle Murau - Murtal in eine Maßnahme eingestiegen.

       

      Schnell wurde ihr klar, dass sie ein großes Talent für den technisch-handwerklichen Bereich aufweist und somit in die Modellausbildung für den Fachbereich Metall aufgenommen. Durch die Praktikumswochen konnte sie das Unternehmen Neuson Hydrotec GmbH in Kleinlobming von sich überzeugen und als Stiftungsbetrieb für die Lehre  zur Zerspanungstechnikerin gewinnen. Mittlerweile hat sie die Berufsschulklassen bravourös gemeistert.

       

      Durch ihren Ehrgeiz und ihre hohe Motivation konnte sie im Frühsommer 2012 die Lehrabschlussprüfung zur Zerspanungstechnikerin erfolgreich ablegen und anschließend in ihrem Ausbildungsbetrieb in ein Dienstverhältnis übernommen werden. Frau Rattinger wird von ihren ArbeitskollegInnen als hoch motiviert und teamfähig beschrieben. Sie ist glücklich in ihrem Alter noch eine Lehre absolvieren zu können und freut sich sehr auf die kommenden Arbeitsjahre in diesem Bereich.

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Clarissa Graßhoff

Augenoptikerin mit LAP

Frau Graßhoff kam im Jahr 2009 zu uns und erzählte, dass sie die HLW mit Matura in Fohnsdorf absolviert hat und danach ein Jahr Ernährungswissenschaften in Wien studierte. Sie fand jedoch schnell heraus, dass ihre Interessen woanders liegen...

  • Die Erfolgsstory

      Frau Graßhoff bewarb sich bei der Optik Sattler GmbH und wurde zu einem Praktikum eingeladen. Nach einem ersten Praktikum war für beide Seiten klar, dass einer gemeinsamen Stiftungsausbildung nichts im Wege steht. Nach Absprache mit dem AMS stieg Frau Graßhoff bei uns im zam sofort in die Ausbildungsplanung ein.

       

      Am 23.09.2009 begann sie mit dem Praktikum bei Optik Sattler und stieg für 6 Wochen in die Ausbildungsplanung ein. In der Ausbildungsplanung wurde zusammen mit Frau Sattler und Frau Graßhoff die Ausbildung recherchiert. Der Betrieb und die Teilnehmerin harmonierten bestens. Durch ihre akribische und sorgfältige Arbeit war Frau Graßhoff prädestiniert für den Beruf als Augenoptikerin. Nach sorgfältiger Recherche der Ausbildung wurde in Zusammenarbeit der Bildungsplan erstellt.

      Am 02.11.2009 stieg Frau Graßhoff in die Stiftung ein, welche 18 Monate dauerte und vier Blöcke zu je zwei Wochen mit insgesamt 500 Stunden Theorie beinhaltete.

      Während der Stiftung wurde Frau Graßhoff von uns im Zuge der Ausbildungsbegleitung in regelmäßigen Abständen persönlich besucht.

      24.11.2009: Herr Sattler war mit Frau Graßhoff noch immer zufrieden. Sie war sehr freundlich, hilfsbereit und nahm Informationen sehr schnell auf. Sie war engagiert bei der Arbeit und konnte bereits kleine Reparaturen selbst vornehmen.

      25.11.2010: Nun hatte sie den 2. Kursblock positiv beendet und erzählte, dass viel zu lernen war, es ihr aber Spaß macht. Durch die Anstrengung wurde sie immer wieder einmal krank, aber sie gab nicht auf.

      Am 02.05.2011 wurde sie von der Firma Optik Sattler, bis zur LAP im November 2011, als Lehrling im 4. Lehrjahr eingestellt.

      Ihr Aufgabengebiet umfasste jetzt:

      • • KundInnen bei der Auswahl von Brillenfassungen, Kontaktlinsen und sonstigen Sehbehelfen (Sportbrillen, Schutzbrillen, Sonnenbrillen usw.) zu beraten
      • • Prüfung der Sehschärfe und der biometrischen Daten (Biometrie = Körpermessung)
      • • Entsprechend den ärztlichen Verordnungen Kostenvoranschläge erstellen
      • • Brillengläser facettieren, die Gläser in die Brillenfassungen arbeiten, die Brillen der KundInnen ein und anpassen
      • • Wichtig ist auch die Unterweisung der KundInnen im Gebrauch und in der fachgerechten Pflege von Sehhilfen
      • • Reparatur und der Verkauf von Brillen und von optischen und meteorologischen Instrumenten/Geräten (z.B. Ferngläser, Mikroskope, Barometer)

      Die Aufgabenschwerpunkte liegen bei der Kundenbetreuung/-beratung und der Brillenanfertigung.

      Nun hat sie eine Arbeit in einem tollen Betrieb, die ihr Spaß macht.

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Nelly Gell

Lackiertechnikerin mit LAP

„Träume nicht dein Lebe sondern lebe deinen Traum!“

  • Die Erfolgsstory

      Frau Gell hat 2007 die Lehre zur Malerin begonnen, den Abschluss - die LAP -  aber nicht gemacht. Trotz fehlenden Abschlusses war Frau Gell noch weitere sechs Jahre in dieser Branche als Hilfsarbeiterin tätig bevor sie arbeitslos wurde. Während der Arbeitssuche fand Frau Gell Nelly durch Anraten des AMS Murau ihren Weg ins zam Murau/Murtal und dort begann ihr Ziel und ihr Entschluss, einen Lehrabschluss zu absolvieren, zu reifen.

      Frau Gell hatte endlich die Möglichkeit bekommen, das Versäumte nachzuholen. Sie ist kreativ, bringt gestalterische Fähigkeiten und technisches Interesse mit. Zu Anfang änderte sich ihr Berufswunsch „Malerin mit LAP“ noch nicht, so nutzte sie die Chance und organisierte sich im Zuge der Perspektive ein Praktikum in ihrem alten Berufsbild in einem Malerbetrieb. Sie organisierte jedoch sich auch ein weiteres Praktikum, und zwar in einem anderen spannenden Berufsfeld - in einem Autohaus als  KZF-Technikerin/KFZ- Lackiererin. Frau Gsell lernte in der zam Perspektive duale Ausbildungswege und -möglichkeiten kennen und wurde auch über den Weg/die Chance der zam Stiftung informiert. Nach den Praktika entschied Frau Gell sich für die Ausbildung zur Lackiertechnikerin mit LAP. Innerhalb von eineinhalb Jahren absolvierte Frau Gell über die zam Stiftung die Ausbildung der Lackiertechnikerin mit LAP. Sie beschritt nicht den klassischen Weg der Ausbildung über die Berufsschule sondern für sie und das Unternehmen wurde ein individueller Ausbildungsplan erstellt und ein individuell maßgeschneiderten Weg kreiert. Frau Gell hat nach mehreren Modulen in der Lackiertechnik die Lehrabschlussprüfung positiv absolviert und wurde im Jänner 2019 vom Unternehmen Mazda Fellner in ein Dienstverhältnis übernommen.

      Frau Gell hatte der während der Ausbildung im Rahmen der zam Stiftung der Ehrgeiz so gepackt, dass sie auch noch den Lehrabschluss als Malerin Ende Oktober absolviert. Frau Gell lebt ganz nach dem Motto: Hab den Mut zu etwas Neuem, nicht träumen sondern tun.

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Claudia Dieregger

Berufskraftfahrerin – Personenbeförderung

„Frau schafft mehr als sie denkt!“

Frau Claudia Dieregger hat es geschafft, die Scheu vor großen Fahrzeugen zu überwinden und hat für sich erkannt „es ist nicht so schwer, wie es am Anfang scheint!“. Diese Message möchte sie auch anderen Frauen weitergeben.

  • Die Erfolgsstory

      Frau Dieregger hat die Lehre als Speditionskauffrau mit LAP abgeschlossen und danach die Taxilenkerausbildung absolviert. Sie arbeitete in den Jahren darauf als Taxilenkerin, machte die Ausbildung zur Fahrlehrerin und arbeitete unter anderem in der Gastronomie. Über ein Infogespräch beim AMS erfuhr sie von der Möglichkeit der zam-Stiftungsausbildung. Gemeinsam mit einem offenen Stellenangebot der MVG begann sich der weitere Ausbildungs- und Berufsweg von Fr. Dieregger heraus zu kristallisieren.

      Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der zam-Steiermark GmbH, Regionalstelle Murau/Murtal und der Personalleitung der MVG wurde ein von der zam-Stiftung gefördertes Ausbildungspaket für Fr. Dieregger geschnürt. Im Zuge der Stiftungsausbildung absolvierte Fr. Dieregger erfolgreich den vorgeschriebenen RotKreuz Kurs, das verkehrspsychologische Screening sowie die Ausbildung zur Berufskraftfahrerin und den Busführerschein in einem Zeitraum von nur vier Monaten. Frau Dieregger wurde im Anschluss an die Stiftungsausbildung plangemäß in ein Dienstverhältnis beim MVG übernommen und arbeitet nun seit Sommer 2019 als Buslenkerin.

      Frau Dieregger hat große Freude an ihrem Beruf und sie kann diesen jedem empfehlen, der gerne mit Menschen zu tun hat. Trotz Routine ist der Job immer wieder sehr abwechselnd und macht Spaß. Mitgeben möchte sie aber auch, dass Flexibilität erforderlich ist und es häufig wechselnde Arbeitszeiten gibt. Dafür warten Abwechslung und die Tatsache, dass kein Tag wie der andere ist